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Strategische Marktanalyse für die Kanzleigründung

41.000 Kanzleien kämpfen in Deutschland um Marktanteile.
Ganz vorn ist, wer vor der Gründung eine umsatzstarke Positionierung am Markt plant.

Hier lesen Sie, wie das geht.

Strategische Marktanalyse für die Kanzleigründung

Wozu dient eine fundierte Marktanalyse? Für die Kanzleigründung ist sie das Fundament Ihres Businessplans, um Nischen zu identifizieren, Risiken zu minimieren, Gründungszuschüsse zu erhalten und planbar Mandate zu gewinnen.

Wozu dient strategisches Management? Es leistet die langfristige Planung, Entwicklung und Umsetzung von Zielen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft Ihrer Kanzlei zu sichern. Wodurch wird sie besser sein als der Mitbewerb, um einen USP heruauszuarbeiten und später das recruiting, die Kanzleikultur und das gesamte Kanzleimarketing danach auszurichten.

Wozu dient die Die S.W.O.T. – Analyse? Eine Kanzleistrategie braucht die SWOT-Analyse, um interne Stärken und Schwächen der Kanzlei sowie externe Markt-Chancen und externe Bedrohungen durch den Markt zu kombinieren. SWOT macht handlungsfähig.

Welche Stolpersteine hat die SWOT-Analyse? Die SWOT-Analyse wird durchgeführt, ohne zuvor ein Kanzleiziel definiert zu haben. Externe Chancen und interne Stärken werden verwechselt. SWOT-Analysen werden mit (daraus folgenden) Strategien verwechselt, und die Umsetzung im Alltag “hakt” oft durch individuelle Werte der Player (Bequemlichkeit, Tradition).

Wozu dient die Konkurrenzanalyse? Direkte und indirekte (zukünftige) Wettbewerber werden auf ihr Marktpotenzial untersucht. Eigene Potenziale werden dadurch gezielt angehoben.

Woher kommen Datenquellen für eine Konkurrenzanalyse? Primär- und Sekundärdaten kommen von der Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK), vom Soldan Institut, von Statistischen Landesämtern und vom Google Keyword Planner:

 

Details: unten

Strategische Marktanalyse für die Kanzleigründung

Eine fundierte Marktanalyse für die Kanzleigründung ist das Fundament Ihres Businessplans, um

  • Nischen zu identifizieren
  • Risiken zu minimieren
  • planbar Mandate zu gewinnen.

1. Überblick: Strategisches Management

Strategisches Management umfasst die langfristige Planung, Entwicklung und Umsetzung von Zielen, um die Wettbewerbsfähigkeit und Zukunft Ihrer Kanzlei zu sichern.
Es legt fest, in welchen Märkten Ihre Kanzlei aktiv sein wird und wie sie ihre Ressourcen einsetzt, um besser zu sein als der Mitbewerb, um einen USP heruauszuarbeiten und später das recruiting, die Kanzleikultur und das gesamte Kanzleimarketing danach auszurichten.

Strategisches Management sieht so aus:

Nach dem Ziel die Strategie

Ihr Marktziel (Wie Sie ein Marktziel definieren) steht also fest?Die Strategie legt fest, wie Sie zu Ihrem Marktziel kommen.

Die S.W.O.T. – Analyse

Eine Kanzleistrategie braucht die SWOT-Analyse:

S trengths (Stärken der Kanzlei): Was haben Sie nach innen zu bieten?
W eaknesses (Schwächen der Kanzlei): Was fehlt Ihnen noch nach innen?
O pportunities (Markt-Chancen): Was wird Sie von außen begünstigen?
T hreats (Bedrohungen durch Marktentwicklung): Was haben Sie von außen zu fürchten?

Strukturierte strategische Fragen sehen so aus:

Ableiten von Strategien und Maßnahmen
Alle Entscheider füllen gemeinsam diese Matrix aus. Sie antworten auf folgende Fragen:

  • Wie können wir unsere internen Stärken nutzen, um von den externen Chancen profitieren zu können?
  • Wie können wir unsere internen Stärken nutzen, um uns vor externen Bedrohungen zu schützen?
  • Wie können wir unsere internen Schwächen überwinden, um externe Chancen besser zu nutzen? 
  • Wodurch können wir interne Schwächen überwinden, um externe Bedrohungen zu minimieren?

Die SWOT-Analyse in Aktion

Ihre Kanzlei entwickelt und hält durch die S.W.O.T. – Analyse den Kurs.
Sie entscheiden mit ihrer Hilfe den taktisch klugen Standort, die Konzentration auf ein Marktsegment, die Einstellung neuer Mitarbeiter, ein einziges Rechtsgebiet, die Ausrichtung Ihrer Online-Strategie und eigene neue Produkte:

Die S.W.O.T. – Analyse beeinhaltet:

1. Konkurrenzanalyse
Stärken und Schwächen Ihrer Kanzlei existieren nicht im luftleeren Raum, sondern stets im Vergleich zu mitbewerbenden Kanzleien.
Wo in Ihrer Kanzlei – gemessen am Auftritt direkter Mitbewerber – bestehen Defizite und wo weisen Sie marktrelevante Stärken auf?

  • Je neutraler Sie Stärken und Schwächen ermitteln, desto eher entwickelt sich Ihr Nutzen.

 

2. Trends
Trends, die Sie nutzen, werden zu Katalysatoren. Trends, die Sie verschlafen, werden zu Hindernissen.
Beschreiben Sie also die wichtigsten Trends für Ihre Branche, für Ihr Rechtsgebiet, für Ihre geographische Umgebung.
Gehen Sie dabei „top-down“ vor (die wichtigsten zuerst).
Stellen Sie nun diese Trends (außen) Ihren Stärken und Schwächen (innen) gegenüber.
So ermitteln Sie, ab Ihre Kanzlei Trends schon jetzt nutzen kann oder dafür noch Erweiterungen durchführen muss.

  • Falls Trends ein Risiko für Ihre Kanzlei darstellen, ändern Sie umgehend Ihre Auftritte und Ihre „Innenausstattung“.
  • Demographischer Wandel, Nicht-juristische Mitbewerber in der Rechtsberatung, Rechtsmarkt-Entwicklungen in benachbarten EU-Ländern, technische Innovationen (vor allem Nutzung von KI als Wettbewerbsvorteil), Internet-Trends, wirtschaftliches Umfeld, Bevölkerungsstruktur in Ihrem Ort, verändertes Suchverhalten der Mandanten etc.
  • Dann kommen Faktoren für Ihren Markt dran: Mandanten verlangen Festpreis-Produkte, kostenlose Checklisten, interaktive Internetpräsenz, Sprachkenntnisse, lokale Flexibilität etc.

 

3. Konkurrenten
Welche direkten und indirekten Wettbewerber machen Ihren Erfolg schwierig?

  • Direkte Wettbewerber: Diese vermarkten dasselbe Produkt wie Sie und sprechen dieselbe Zielgruppe an.
  • Indirekte Wettbewerber: Diese vermarkten dasselbe Produkt wie Sie, haben allerdings eine andere Zielgruppe.

Nachdem Sie herausgefunden haben, wer Ihre Wettbewerber sind, können Sie jetzt mithilfe Ihrer gesammelten Informationen sehen, wo Sie im Vergleich mit denen stehen.
Dazu benötigen Sie:

  • Eine Beschreibung Ihres Zielmarktes
  • Markt-, und Versorgungs- und Angebotslücken: Welche Spezialisierungen oder Kombinationen (z. B. Baurecht + Architektenrecht) fehlen komplett in der Region? Welche gibt es zu viel / zu wenig? Gibt es veritable Marktlücken (Gar nichts davon in Ihrer Nähe)? Welche Serviceleistungen würden einen USP bei formell gleichem Angebot ausmachen?
  • Direkte Konkurrenz: Wie viele Kanzleien mit ähnlichem Schwerpunkt gibt es im Umkreis von 10–50 Kilometern?
  • Informationen zu Ihren Produkten/Dienstleistungen im Vergleich zu denen Ihrer Wettbewerber
  • Stärken-Schwächen-Profil: Wo sind andere Kanzleien stark (z. B. alteingesessene Marke) und wo schwach (z. B. schlechte Erreichbarkeit, keine digitale Mandantenakte)?
  • Marktanteile, Verkäufe und Umsätze von heute und in Zukunft
  • Preisvergleiche
  • Analyse des analogen Marketings
  • Digitale Sichtbarkeit: Welche Mitbewerber dominieren die Suchergebnisse bei Google oder nutzen smarte Werbekampagnen? (vor allem online: Bei welchen Suchbegriffen wird die Konkurrenz besser gefunden als Sie? Sofort SEO und KI SEO optimieren!)
  • Social-Media-Strategie: Business Portale wie LinkedIn, Online-Preseportale und alle relevanten weiteren (umsatz- oder imagerelevanten) Online–Orte, in denen Ihr zukünftiger Mandant und Ihr Mitbewerber auftauchen, müssen durch Sie besetzt werden.
  • Unterschiede in Kundenbewertungen

Konkurrenten zwingen manchmal zu proaktiven Preisnachlässen, zu öffentlich wahrnehmbarer Image-Anpassung etc. Alle Änderungen müssen von allen Entscheidern mitgetragen werden.

 

4. Maßnahmen
Mit dem Stärken/Schwächen Profil, den Trends sowie den sich daraus ergebenden Chancen und Risiken haben Sie die wesentlichen Elemente der SWOT Analyse erarbeitet.
Fragen Sie sich jetzt:

  • Welche Maßnahmen folgen daraus?
  • Wie werden Sie konkret auf die wichtigsten Risiken reagieren?
  • Was leiten Sie in die Wege, um die Marktchancen zu nutzen, und zwar früher, effizienter und effektiver als der Mitbewerb?

 

5. Ehrlichkeit
Sind alle Entscheider Ihrer Kanzlei wirklich bereit, einen Markterfolg zu erzielen – und vor allem: dafür alles zu tun?
Notieren Sie mit größtmöglicher Ehrlichkeit auch Schwächen im Bereich der inneren Werte.
Erzielen Sie alltagstaugliche Committments mit allen Entscheidern.

  • Die Impulse Bequemlichkeit, Sicherheit, Angst können jede Maßnahme nach innen torpedieren.

Stolpersteine der SWOT-Analyse

Die folgenden vier Fehler können Ergebnisse der SWOT-Analyse verhindern oder
sogar verfälschen:

Fehler 1:
Die SWOT-Analyse wird durchgeführt, ohne zuvor ein Kanzleiziel definiert zu haben.
Lösung: Die Reihenfolge bitte einhalten, erst das Kanzleiziel (Wo wollen wir hin) und dann SWOT (Wie können wir das schaffen? Was ist zu beachten? Welche Faktoren bremsen bzw. begünstigen uns?.

Fehler 2:
Externe Chancen und internen Stärken werden verwechselt.
Lösung: Streng auseinanderhalten! Die externe Chance (noch keine Mitbewerber in der geografischen Umgebung) ist nicht dasselbe wie die interne Stärke (drei Partner auf diesem Rechtsgebiet vorhanden). Die interne Stärke muss öffentlich gezeigt werden, sonst ist sie keine.

Fehler 3:
SWOT-Analysen werden mit möglichen Strategien verwechselt.
Lösung: SWOT-Analysen beschreiben einen IST-Zustand in der Gegenwart,
Strategien hingegen folgen daraus und definieren Aktionen in der Zukunft. Aus der SWOT-Analyse heraus werden Akquiseaktionen entwickelt; sie selbst ist nur eine Methode.

Fehler 4:
Große Worte bedeuten noch lange nicht große Taten.
Lösung: Stellen Sie sicher, dass bei den Maßnahmen alle an einem Strang ziehen und dass jeder, von der Telefonassistentin bis zum Seniorpartner, durch abgesprochene Aktionen öffentlich auf die gemeinsame Strategie aufmerksam macht.

Datenquellen für Ihre Analyse

Nutzen Sie valide Primär- und Sekundärdaten, um Ihren Zahlenteil im Businessplan abzusichern:

  • Bundesrechtsanwaltskammer (BRAK): Statistiken zur Mitgliederentwicklung und Dichte nach Rechtsgebieten.
  • Soldan Institut: Regelmäßige empirische Studien zum Anwaltsmarkt und zu Kanzleigründungen.
  • Statistische Landesämter: Daten zu Unternehmensgründungen, Einwohnerzahlen und Wirtschaftsstrukturen in Ihrer Region.
  • Google Keyword Planner: Analyse, wie oft nach bestimmten rechtlichen Begriffen in Ihrer Stadt monatlich gesucht wird

Positionierung und Nische

Führen Sie die gesammelten Daten in einer klaren Kanzleistrategie zusammen, um sich vom Wettbewerb abzuheben.
Definieren Sie

  • Ihre Spezialisierung: Fokus auf eine klare Nische statt Generalismus (Bsp.: “Fachanwalt für Arbeitsrecht für Führungskräfte” statt “Anwalt für alles”
  • Ihr Alleinstellungsmerkmal (USP): Warum sollten Mandanten zu Ihnen kommen (z. B. 24-Stunden-Rückrufgarantie, rein digitale Abwicklung, transparente Pauschalpreise)?

Ihre Kanzleikultur

 

Weitere Angebote:

Kanzleischulung “Webseite”

Tipps, Tricks und Training für das Online-Contentmanagement

Kosten:

2400 Euro + MWSt. + Reise + Übernachtung
Sonderpreise für dazu gebuchte Kanzleivorträge am Vorabend.

I. Organisation

Flipchart + funktionierende Filzstifte
Tische in U-Form b. mehr als 6 Personen
Namensschilder drauf
Tisch mit 4 Stühlen vorn
Keine Technik
Leise Umgebung
Mittagessen ins Haus holen
Seminar- und Pausenzeiten schriftlich mitteilen
Briefing unverzichtbar!

Teilnehmerzahl und -zusammensetzung
Bis zu fünf Personen im Intensivtraining
Unbegrenzte Teilnehmerzahl bei Einführung in das Thema

II. Lern-Bedarfsermittlung

Fragebögen zum Download
Bitte von allen Teilnehmern ausfüllen lassen, auswerten und mir das Ergebnis bis zwei Wochen vor dem Seminar mailen.
Daraus entsteht das maßgescheiderte Programm.

Alle Themen
Mitarbeiterführung
Telefonservice
Akquise
Schwieriger Mandant
Kanzleikultur.Schlendrian

busmann training®

36 Jahre Anwaltstraining und Kanzleimarketing. Genießen Sie Neues, Anregendes und Lernbares aus dem Anwaltsalltag.

36 Jahre in Bild und Wort:
Rückblick

Informationen über mich


Johanna Busmann, Hamburg
30 Jahre Anwaltstraining, Strategieberatung und Kanzleicoaching

Buch

Hier geht es direkt zur Buchbestellung
„Chefsache Mandantenakquisition“

Buch “Chefsache Anwaltscoaching” (2022)

Berliner Wissenschafts-Verlag
E-Book und Hardcover
710 Seiten, 89 Euro
(+ Versandkosten NUR bei Versand ins Ausland: 7,95 Euro)

Leseproben und Bestellung

Online-Marketing-Begriffe:

Lesetipp: Die nicht unterstrichenen Begriffe sind im Text links erklärt.

Absprungrate
AdWords
Anwälte und Journalisten
Anwaltshonorar in der Webseite
Anwaltsportale
Backlink
Begrüßungstext auf der Kanzlei-Homepage
Bewertungen
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