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Kleine Kanzleien ganz groß? Manchmal, aber nur manchmal!

In den Kanzlei-Gründer-Geschichten von Kleinkanzleien ist eine Zweiteilung feststellbar.
Die einen gründen hoch spezialisierte, schlagkräftige Miniteams mit Maxi-Reputation. Die anderen „gründen“ Einzel- oder Kleinkanzleien, weil sie nichts anderes vorhaben.
Zu welcher Gruppe möchten Sie gehören?

Honorar in kleinen Kanzleien: Nie die Leistung von der Gegenleistung abkoppeln.

Der Anwalt senkt – nach Einwand! – sein Honorar, während er seine Leistung beibehält und produziert dadurch völlig selbsttätig jene Honorarsenkung, die angeblich „durch die Umstände erzwungen“ wird.

Suchen Sie hier Ihr Stichwort:

Wer nach einem Einwand sein Honorar verringert, kreiert das Billigheimer-Image.

Auf den Zufall bauen ist dumm – den Zufall nutzen ist schlau

Erfolgsgeschichten aus kleineren Kanzleien heben sich vielleicht auch deshalb oft spektakulär aus der Masse der Erfahrungen in Kleinkanzleien heraus, weil Misserfolgsgeschichten gar nicht öffentlich erwähnt werden.

Oft passiert dies:
Ungeplante Begegnungen, signifikante Themenhäufungen, schwere Schicksalsschläge, gelesene Artikel, offene Ohren, unfähige Behörden, aufgefangene Nachrichten, private Reisen, verhasster Smalltalk, unterschätzte Sprachbegabung, skurrile Fähigkeiten, leidenschaftliches Hobby, eigener Krankenhausaufenthalt, beeindruckende Bekannte und vieles mehr hat nicht nur wiederholt zu Mandaten sondern häufig auch zur Einrichtung, Ausrichtung oder gar einer völligen Umorientierung des bisherigen Geschäftsmodells geführt.

Video: Wie Sie Ihre kleine Kanzlei ganz groß machen

Institutionalisieren Sie Kooperationen!

Peilen Sie mit anderen Kanzleien feste Kanzlei-Kooperationen an.
Besonders geeignet sind dabei Kanzleien mit Spezialisierung auf ein anderes (oder überhaupt auf ein) Rechtsgebiet.
Durch visionäre Netzwerk-Gründer-Gespräche entstehen – leider noch erstaunlich selten – großartige Netzwerke und vor allem Online-Netzwerke, die über die Strahlkraft von Sozietäten oder Bürogemeinschaften weit hinausgehen.
Dazu die Visionen, den Mut und die Kontakte zu haben, ist die Voraussetzung für gelungene Kooperationen.

Spezialisierung

„Wer für alles offen ist, ist nicht ganz dicht!“
Drastische Formulierungen beschreiben oft einfache Regeln.
Wer Misserfolge anstrebt, begibt sich ohne Strategie in den Markt, alle anderen zeigen und erreichen ihre Kanzlei-Zieler durch geplante und konsistente Aktionen.
So einfach kann man vermutlich auch in Deutschland die Kleine-Kanzleien-Landschaft unterteilen.
Gerade in Einzelkanzleien oder kleinen Formationen bis drei Anwälten ist Spezialisierung Pflicht.
Sie können sich auf eine Branche, auf ein Rechtsgebiet, eine Personengruppe oder einen geografischen Radius spezialisieren.
Der klassische Allrounder wird weiter aussterben.

Festpreisberatung

Bieten Sie standardisierbare Teile Ihrer Mandate zu Festpreisen an.
Kündigen Sie das groß in Ihrer Kanzlei-Webseite an, mit dem Link zu „Anwalt.de“ oder zu „123Recht. com“.
Machen Sie dadurch auf sich aufmerksam. Ermitteln Sie, in welchen komplexeren Bereichen Sie Beratungen anbieten. Ziehen Sie den Mandanten in Ihren Bann, indem Sie beides kombinieren.

Branchenfokus

Wenn alle Anwälte in der Kleinkanzlei für eine Branche alles bieten, ist ein Branchenfokus möglich.
Sofern die Branche einen hohen Kommunikationsgrad untereinander und diverse potenzielle Rechtsberatungsbedarfe hat, spricht sich Ihr Angebot schnell herum.
Welche Gruppe braucht alle Ihre angebotenen Rechtsgebiete?
Kombinieren Sie Ihr Angebot mit vielen weiteren Aktionen dieser Gruppe gegenüber! Besuchen Sie deren Kongresse. Schreiben Sie in deren Mitteilungen. Elf Millionen Nennungen findet „Google“ unter „Bundesverband“.
Wie viele dieser Verbände haben eigene Anwälte? Oder eigene Anwalts-Vorträge?

Zweitmeinung

Und selbst bei denen ist eine „Zweitmeinung“ vielleicht interessant?
Wie viele von denen veranstalten eigene juristische Vorträge an verschiedenen Standorten? Vereinbaren Sie doch mal mit dem Vorstand an fünf der größten Standorte dieses Verbandes kostenlose Vorträge durch Sie für das nächste Jahr.
Der Vorsitzende des Verbandes sowie einige Mitglieder werden sich sicher über Ihre Auftritte gern auch schriftlich äußern. Veröffentlichen Sie diese Feedbacks!
Ihre Aufsätze, Folien, Flyer, Vorträge, Kanzlei-Broschüren, Facebook-Seiten und Tweets befassen sich in der Sprache dieses Verbandes mit dessen Bedarf!
Wenn ein Mitglied des Verbandes Ihre Spezialkenntnisse einem anderen Mitglied gegenüber erwähnt, „erbt“ der andere bereits ein gewisses „familiäres“ Vertrauensverhältnis. Das ist oft bei „gemischtem“ Publikum nicht der Fall.

Rechtsgebietsfokus

Entdecken Sie Rechtsberatungsbedarf, noch bevor er flächendeckend entsteht!
„Im Familienrecht begleiten wir ausschließlich einvernehmliche Scheidungen.“ Oder: „In Kombination mit dem Notariat beraten wir unsere Mandanten in allen Erbrechts-, Schenkungs-, Nachfolge- und Stiftungsfragen.“
Oder: Im Arbeitsrecht profitieren unsere Mandanten durch unsere profunden Kenntnisse auf dem aktuellen Gebiet des Arbeitnehmerdatenschutzes.“
Das letzte Thema ist derzeit durch Anwälte noch vollkommen unentdeckt.
Seien Sie eher da als das Rechtsproblem!
Visionäre und vorausschauend agierende Anwälte sichern nicht nur die Zukunft ihrer Mandanten sondern auch ihre eigene.
Jetzt Aufsätze zum Thema schreiben und Legal TechVorträge in Unternehmen und bei Betriebsräten halten.

Sorgen Sie für eine erstklassige Assistenz:

Ihre Assistentin ist oft allein in der Kanzlei und braucht übergroße Handlungsspielräume und -kapazitäten sowie permanente Rückendeckung!
Das gilt speziell dann, wenn ihr Chef oft außerhalb der Kanzlei arbeitet.
Agieren Sie in diesem Fall in engstem Kontakt mit Ihrem Backoffice.
Verwenden Sie selbst synchronisierende technische Hilfsmittel, damit die von Ihnen eingetragenen Termine und Fristen automatisch, von überall und sofort auf den Kanzleirechner gelangen.
Das erspart langwierige Telefonate und verhindert böse Terminkollisionen.
Informieren Sie sich über Verschlüsselungsmethoden für die „Cloud“, die große Datenmengen transportieren kann.

Gute Assistenz setzt Führung voraus.
Alle Mitarbeiter müssen ihre Kompetenzen dem Mandanten gegenüber genau kennen.
Führungsverantwortung in der Kanzlei zahlt sich aus.

Outsourcing + Organisation

Lagern Sie Rechnungsstellung, Telefonservice und Controlling aus.
Delegieren Sie standardisierbare Teile Ihrer Mandate an Legal Tech-Start-Ups! Engagieren Sie stundenweise Jurastudenten zur Pflege Ihrer Adressdatei und weitere Mitarbeiter für nicht komplexe Aufgaben (Mietrecht Raumgröße messen. Verkehrsrecht Versicherungskontakte.)

Weitere Angebote:

Kanzleischulungen in kleinen Kanzleien

Schließen Sie sich zu mehreren Kanzleien für ein Training zusammen.
Auch für Telefonservice-Trainings eine gute Idee!

Kosten:

2400 Euro + MWSt. + Reise + Übernachtung
Sonderpreise für dazu gebuchte Kanzleivorträge am Vorabend.

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30 Jahre Anwaltstraining und Kanzleimarketing. Genießen Sie Neues, Anregendes und Lernbares aus dem Anwaltsalltag.

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Johanna Busmann, Hamburg
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„Chefsache Mandantenakquisition“

Honorar: Besonders kleine Kanzleien dürfen nie die Leistung von der Gegenleistung abkoppeln.

Der Anwalt entkoppelt in dem Schema unten die Kausalität zwischen seiner Leistung und der dazu gehörigen Gegenleistung.
Er senkt sein Honorar, während er seine Leistung beibehält und produziert dadurch völlig selbsttätig jene Honorarsenkung, die angeblich „durch die Umstände erzwungen“ wird.

Der Anwalt vermittelt dadurch
– den Eindruck unzureichender Kompetenz („Der kann das nicht wirklich“),
– ein inkongruentes Selbstbild („Der ist sich seiner Rolle selbst nicht sicher“),
– eine mangelhafte Ich-Stärke („Der knickt vor Gericht bestimmt auch ein!“)

Die sofortige Korrektur der durchschnittlichen Umsätze pro Mandat nach unten ist die Folge solchen Verhaltens.
Das „Einknicken“ aus Not ist – objektiv gesehen – ein Einknicken ohne Not, dafür mit dramatischen Folgen.
Es bringt weitere Mandanten aus dem Umkreis des Profiteurs dazu, diesen Nachlass ebenfalls zu fordern.

Der Anwalt wird sich über sich selbst ärgern und sich durch sein Imageproblem zu weiteren Defensivaktionen hinreißen lassen!
Der Anwalt drückt also durch seine „Verhandlungsbereitschaft“ ohne objektive Not sein eigenes Honorar, positioniert sich dadurch selbst am Markt als Billigheimer und begeht ökonomischen Selbstmord auf Raten!

VORSICHT: So werden auch Sie zum "Billigheimer: