10 Kennzeichen einer guten Kanzleikultur
1. Kanzleikultur ist Teil der Strategie: Das tägliche, vereinheitlichte Verhalten aller Beteiligten zeigt die Kanzleikultur. Jede Entscheidung, jede Rückmeldung und jeder Umgang mit Fehlern trägt dazu bei, wie die Kultur tatsächlich erlebt wird.
2. Eine gute Kanzleikultur stabilisiert Umsätze: Vertrauen ist der Energielieferant Nummer 1. Mitarbeiter und Mandanten bleiben und unterstützen, wo sie gewürdigt werden. Spart sehr viel Geld. Mitarbeiter machen Marketing und empfehlen die Kanzlei. Sie sind stolz, dazu zu gehören.
3. Kanzleikultur wird top-down eingeführt: In einem Kanzleimeeting erfahren alle Mitarbeitenden, wohin die Reise geht. Sie selbst ergänzen alle Details der Umsetzung “bottom-up”.
4. Offensive und transparente Mitarbeiterführung sorgt für Bindung. Neben vielen anderen flächendeckend eingeführten Mitarbeitergesprächen gibt es vor allem das ständige situative Feedback.
5, Ein rigider Mandantenfokus wird eingerichtet. Jedes Verhalten (auch Duldung und Nichts-Tun) richtet sich nach dem, was der Mandant benötigt, um die Kanzlei zufrieden weiter zu empfehlen. Cross Selling, transparentes Honorar und eingehaltene Versprechen braucht er dringend.
6. Zentrale Werte werden von Partnern vorgelebt und von anderen verlangt: Respekt, Kommunikation, Verlässlichkeit und vor allem Konsistenz (alle sagen und tun das gleiche auf die gleiche Weise)
7. Fehlermanagement verringert Fehler: Fehlermanagement ist die Umsetzung von Fehlerkulturen. Diese werden von oben (“top-down”) eingesetzt und erst durch das Vorbild der Partner zu einer alltäglichen Gewohnheit.
8. Entwicklung Einzelner wird gefördert. Fachliche Weiterbildung, regelmäßige Feedback Gespräche und mentoring-on-the-job steigern die Qualität der Arbeit.
9. Gesunde Arbeitsbedingungen: Alle sollen täglich gern zur Arbeit kommen. Realistische Arbeitsbelastung, flexible Arbeitsmodelle und faire Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben werden gewährleistet.
10. Arbeitsorganisation wird auf alle Schultern verteilt. Vorgesetzte geben nur das Ziel (eines Telefonats, einer Aktenbearbeitung, einer Weidervorlage) vor, nicht den Weg, um dorthin zu kommen (Das verhindert Mikromanagement). Assistenz hat alle organisatorischen Aufgaben dem Mandanten gegenüber (Terminsvergabe, Vollmacht mailen, Hausaufgaben geben und nachfassen)
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