Teamcoaching (wenn es nach innen nicht stimmt) und Teamtraining (wenn nach außen Fähigkeiten fehlen) bringen Ihre Teams schnell weiter.
Was sind die Unterschiede?
1. Teamarbeit ist Akquisearbeit. Kein Einzelner oder Vereinzelter kann heutige Mandantenanforderungen erfüllen. Eine strategische Marktpositionierung, eine unverwechselbare Reputation sowie das Segmentieren von Mandanten und Rechtsgebieten sind extern wirkende Faktoren, die Teamarbeit entspricht dem nach innen. Externe Hilfe ist dabei oft sinnvoll:
2. Was sind externe Teamentwicklungsmaßnahmen? Team-Coaching, Team-Training und Team-Beratung können Teams helfen, ihre Aufgaben besser zu erfüllen. Dazu muss das Team sein Ziel sowie die Hndernisse dorthin kennen und benennen. Nur dann kann ein erfahrener Coach / Trainer / Berater die passende Methode auswählen.
3. Was sind Risikofaktoren für Teamarbeit?
Sämtliche Risikofaktoren in Teams werden durch konsistente und klare Führung verhindert:
Bei diesen Symptomen kann ein Kanzleicoaching angezeigt sein: Vergangenheits- und Problemorientierung, rigide Beziehungsmuster, Schuldzuweisungen, Schweigen, Selbsterhöhung, inhaltliche Probleme, häufiges Fehlen oder Zu-Spät-Kommen einzelner Personen bei meetings, Rollen und deren Besetzungen unpassend, schlechtes Betriebsklima, schlechtes Benehmen, Intrigen, Gerüchte, Mobbing etc.
4. Woran erkennt man gut geführte Teams?
Erfolgreiche Teams erkennt man an niedrigem Krankenstand und geringer Fluktuation, an guter Arbeitsatmosphäre, an glasklarer Hierarchie (Projektteams), an klarer Arbeitsteilung, an regelmäßiger Kommunikation mit fallrelevanten Abteilungen der Kanzlei, an ertragreichen Präsentationen und an hindernisfreiem cross selling.
5. Was sind die Unterschiede zwischen Dauer- und Projektteams?
Dauer- und Projektteams bearbeiten Mandate. Allerdings sind Zusammensetzung, Aufgaben, Hierarchien, Verantwortungsbereiche, Zeitabläufe und die Rolle von Konflikten unterschiedlich und teilweise entgegengesetzt, so dass sich ein genauer Blick auf beide Teamorganisationen lohnt.
Details:
Viel Geld geht verloren, wenn Sie die falsche Maßnahme wählen.
Beispiele für die korrekte Wahl der Intervention:
Teamtraining:
Aufgabe: Drei Präsentoren eines Beauty contest wollen das Mandat holen.
Indikation: Teamtraining für schwierige Aufgaben nach innen oder außen: Mitarbeiterführung, Akquise, Präsentation beim Mandantenevent
Methoden: Ein Lehrer gibt vor, Teilnehmer üben, verbessern sich vor Ort durch Feedback, Rollenspiel etc.
Teamcoaching:
Aufgabe: Gemeinsame Ziel- und Strategieentwicklung in einem Entscheiderteam
Indikation: Kanzlei will neue Marktposition, Neugründung, Segmentieren von Mandanten, S.W.O.T.
Methoden: Brainstorming, Diskussion, Metaplan, Coach gibt nichts vor, sondern fragt, ordnet und visualisiert Ergebnisse.
Teamberatung:
Aufgabe: Ein Dreier-Team will die Kanzlei verlassen.
Indikation: Restkanzlei will das gut überstehen. Partnerschaftsvertrag auflösen. Rentenansprüche. Kooperationspartner suchen.
Methoden: Tischgespräch, Lernsequenzen

V ergangenheits- und Problemorientierung:
“Früher war alles besser”, “Es hat doch keinen Zweck”, Das gibt der Markt nicht her”, “Das probieren wir nicht noch mal”, “Wir haben ja gesehen, wohin das führt”, Beschwerden, Ziellosigkeit, Unfähigkeit zu bündeln
O ffenheit und Vertrauen fehlen:
“Das sollten wir vorerst für uns behalten”, null small-talk, nur small-talk, schwafeln, Abwehr, Fragen nicht beantworten, Fragen kritisieren (statt sie zu beantworten), Fragen nicht stellen, dozieren, schweigen, Ironie
R igide Beziehungsmuster:
Überkonformität, Angst vor Kritik, Dauern-Nörgeln, Opfer-Sein, stiller oder lauter Rückzug, Aggression, Killerphrasen, “Ich sage, was er hören will”, “Der soll tun, was ich will”, “Geht sowieso nicht”, “Mit dem sicher nicht”, Sarkasmus, Neid
S chuldzuweisungen/ Schweigen/ Selbsterhöhung:
“Das liegt nur daran, dass…”, “Weil Frau X immer so…”, “Andere als ich (wir) werden es in den Sand setzen” / Warum-Fragen / Wie-Du-Mir-So-Ich-Dir / “Lass die mal machen”, kein Lob aussprechen, nörgeln statt kritisieren
I nhaltliche Probleme:
Informationen werden nicht weiter gegeben, “Vergesslichkeit”, mangelnde Fachkompetenz, eigenes Rechtsgebiet nicht völlig beherrscht, zu späte oder fehlende Einbeziehung anderer Departments, associates unter (über-) schätzt,
C ooperation nicht / nicht mehr / in dieser Konstellation nicht
Mandantenärger spürbar, meeting-Ergebnisse nicht erzielt / nicht umgesetzt
H äufiges Fehlen einzelner Personen bei meetings
(besonders, wenn diese dennoch das Ergebnis angreifen) und bei Gemeinschaftsaktionen / hoher Krankenstand / Fluktuation
T eam – “Allergie”:
“Das kann man doch besser allein”, “Viele Köche verderben den Brei”, “Alles nur Bremser”, “Toll-Ein-Andrer-Machts” (Profiteur), “einsamer-Wolf-Syndrom”,
R ollen und deren Besetzungen unpassend:
“Ich bin der Älteste. Ihr müsst mir glauben”. “Ein Buchautor muss es ja wohl wissen”, Teamleader kann nur der sein…”, “Irgendwer muss ja mal was tun”, “Typisch für ihn als Steuerberater…”
I nkongruenzen:
Nicht sagen, was man denkt. Nicht zeigen, was man will. Nicht tun, was man sagt. Nicht klar fordern – nicht klar fördern, Aktionen nicht absprechen.
S chlechtes Betriebsklima, schlechtes Benehmen:
Nicht grüßen, kein danke / bitte, keine small-talk-Themen parat, Informationen bunkern, autoritäre Auftritte vor Sekretärinnen und associates, Unpünktlichkeit, Knigge fehlt
I ntrigen / Gerüchte / Mobbingbreiten sich aus:
“Der will doch nur wieder…”, Schweigen, sobald jemand den Raum betritt, “Bitte die mail nicht an…”, “Das können wir uns schenken”, “Da nehmen wir lieber den Associate mit”,
K örperlich manifestierte Symptome:
Krankheiten (auch bei Sekretärinnen), Stress, hoher Blutdruck, Wirbelsäule, Magen, schwaches Immunsystem, Nerven blank, Unfälle, Stimmungsschwankungen, Launen
O ffene Konfliktansprache fehlt,
Verselbständigen von Kritik zu unterschwelliger Aggression, von dieser wiederum zu offener Ablehnung, auch: wegwerfende Gestik (sich wegdrehen, Augenrollen, Finger zeigen, nicht auf jemanden zugehen, nicht ansehen…)
Mitarbeiterführung kann man trainieren (Teamtraining, wenn Skills fehlen), Führungskräfte kann man coachen (Teamcoaching, wenn Mut oder Rollenklarheit fehlen).
Beides lohnt sich.
Denn wenn Kanzlei-Teams gut geführt sind,
Während Gruppen in einer Anwaltskanzlei (alle Standortleiter, alle Assistenten, alle angestellten Anwälte, alle Seniorpartner) nicht alltäglich zusammenarbeiten, sind beide Arten von Teams (sofern sie gut geführt sind) die Garantie für Kontinuität in der ständigen Mandatsbearbeitung.
Unterschiede zwischen Dauer- und Projektteams
Dauer- und Projektteams bearbeiten Mandate. Allerdings sind Zusammensetzung, Aufgaben, Hierarchien, Verantwortungsbereiche, Zeitabläufe und die Rolle von Konflikten unterschiedlich und teilweise entgegengesetzt, so dass sich ein genauer Blick auf beide Teamorganisationen lohnt:

Tipps, Tricks und Training für den gemeinsamen Erfolg

2400 Euro + MWSt. + Reise + Übernachtung
Sonderpreise für dazu gebuchte Kanzleivorträge am Vorabend.
Flipchart + funktionierende Filzstifte
Tische in U-Form b. mehr als 6 Personen
Namensschilder drauf
Tisch mit 4 Stühlen vorn
Keine Technik
Leise Umgebung
Mittagessen ins Haus holen
Seminar- und Pausenzeiten schriftlich mitteilen
Briefing unverzichtbar!
Teilnehmerzahl und -zusammensetzung
Bis zu fünf Personen im Intensivtraining
Unbegrenzte Teilnehmerzahl bei Einführung in das Thema
Fragebögen zum Download
Bitte von allen Teilnehmern ausfüllen lassen, auswerten und mir das Ergebnis bis zwei Wochen vor dem Seminar mailen.
Daraus entsteht das maßgescheiderte Programm.
Alle Themen
Mitarbeiterführung
Telefonservice
Akquise
Schwieriger Mandant
Kanzleikultur.Schlendrian
36 Jahre Anwaltstraining und Kanzleimarketing. Genießen Sie Neues, Anregendes und Lernbares aus dem Anwaltsalltag.
36 Jahre in Bild und Wort:
Rückblick


Johanna Busmann, Hamburg
36 Jahre Anwaltstraining, Strategieberatung und Kanzleicoaching
Berliner Wissenschafts-Verlag
E-Book und Hardcover
710 Seiten, 89 Euro
(+ Versandkosten NUR bei Versand ins Ausland: 7,95 Euro)

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