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Akquise und Mandantengewinnung: 26 Basics

Etwa 167.000 Anwälte sind 2020 in Deutschland zugelassen, um die 5500 in Österreich.
Da fragt man sich doch: Wie überlebt man diesen Konkurrenzdruck?

Antwort: Anders sein als andere – besser sein als gestern.

Das ABC der Mandantenakquise

Einige der Bausteine von A bis Z (Viel mehr weiter unten):

A – Assistenz: AssistentInnen sind zuständig für Umsetzung der Kanzleiorganisation. Sie stehen durch den Telefonservice im Zentrum der Akquise. Sie sind das Herz des Büros, die Visitenkarte der Kanzlei, erste Anlaufstelle für Interessenten und „Chief Officer“ der Büroorganisation.

B – Beauty contest: Der „Beauty Contest“ (Pitch) ist der Wettbewerb mehrerer Kanzleien um ein meist zeitlich und finanziell umfängliches oder auch sehr spezialisiertes, in jedem Fall imageträchtiges Mandat. Die Anfrager sind oft Rechtsabteilungen eines Konzerns auf der Suche nach externem Rechtsrat.

C – Cross Selling: Das bestehende Mandat wird ausgeweitet durch “mehr desselben” oder durch “mehr aus einem anderen Rechtsgebiet”.
Durch Cross Selling können Kanzleien locker 50 % mehr Umsatz machen. Rhetorisch ist die Gratwanderung zwischen unangemessener Zurückhaltung und billiger Promotion nötig.

D – Digitalisierung: Nach innen sind gemeint die Offenheit für neue Software, papierloses Arbeiten und digitale Kommunikation. Nach außen ist alles gemeint, was dem Mandanten den Weg zu und die Arbeit mit Anwälten erleichtert, z.B. ein modernes Mandantenportal.

E – Ehemalige Mandanten: Wenn der Mandant während des Mandates oder nach dem Mandat zu einem anderen Anwalt wechselt, leidet  das persönliche Image des Anwalts; die negative Publicity für die Kanzlei ist garantiert.
Mandanten  wechseln  ihren  Anwalt offensiv (Grund  erklärt) oder defensiv (Grund nicht erklärt). Nur wenn der Anwalt selbst den Weggang verantwortet, ist die Wiedergewinnung möglich.

F – Fachanwaltstitel: Der frühe Fachanwaltstitel ersetzt den Dauer-Allrounder und ist unerlässlich für Kanzleigründer. Diese verschaffen sich den theoretischen Teil des Fachanwaltstitels in einem zukunftsträchtigen Segment bereits während des Referendariats und steigen mit diesem in ihre erste Kanzlei ein.

G – Google My Business: Das kostenlose (Bewertungs-) Profil in „Google My Business“ (früher „Google places“) ist im Anwalts-Onlinemarketing derzeit noch unverzichtbar. Es enthält einen vollständigen Firmeneintrag mit Fotos und Informationen sowie Öffnungszeiten und Link zu Ihrer Webseite, ist mit Google maps verbunden (bitte freischalten!) und zeigt die gefundenen Einträge in der Karte der Stadt.
Sehr auffällig platziert, auffällige bis zu fünf orangene Sterne für Bewertungen durch Mandanten. Lohnt sich.

H – Honorarstruktur: Wollen Sie am Markt der Qualitätsführer sein? Dann bieten Sie die qualitativ beste Leistung zu einem angemessen hohen Preis. Oder wollen Sie der Kostenführer sein? Dann bieten Sie durchschnittlich gute Qualität zu möglichst geringen Kosten und wollen durch ein sehr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis wahrgenommen werden. Veröffentlichen Sie Ihr Honorar in Ihrer Kanzleiwebseite.

I – Interview: Interviews bringen Aufmerksamkeit – die Währung aller Beteiligten in der Pressearbeit. Medienkompetenz bringt Mandanten, Ihnen selbst und den Journalisten reichlich davon. Der Interviewer braucht kurze, prägnante Formulierungen, um das Interview in seiner Redaktion verkaufen und woanders zitieren zu können.
Journalisten brauchen Zitatfutter.
Bieten Sie provokante, kurze Sätze. Stimme runter am Schluss. Keine Nebensätze, statt dessen aktive Verben.

J – Journalisten: Pressearbeit ist und bleibt das wirkungsvollste Instrument im Reputationsmanagement einer Kanzlei. Anwälte brauchen Journalisten – und umgekehrt. Tue Gutes – und lass andere darüber reden. Dieses kluge Motto von PR-Public Relations ermöglicht die Konzeption langfristiger, breit gestreuter Reputationsgewinne.

K – Kompetenzpräsentation: Kompetenzpräsentation ist die Basis anwaltlicher Akquise – und hat mit Angeberei oder Schüchtenheit nichts zu tun. Anwälte akquirieren durch die unauffällige Erwähnung ihrer eigenen Kompetenzen, vor allem in Nebensätzen. Vor allem in der Webseite (und noch wichtiger: Wenn diese durch KI auffindbar sein soll) zeigen Sie Ihre Kompetenzen durch alltagstaugliche Texte mit attraktiver Nutzenargumentation für den Mandanten.

L – long tail: Sog. “long tail Suchanfragen” des Interessenten im Internet bestehen aus Halbsätzen oder ganzen Fragen und sind konkret: „Wie kann ich mein Arbeitszeugnis anfechten Arbeitsrecht Anwalt Duisburg“. Sie werden von Interessenten eingegeben, die fast sicher einen Anwalt engagieren möchten. Ihre Webseite muss genau die Fragen stellen und kurz und konkret beantworten, die der Mandant auch stellt.
Dieses long tail Marketing ist bei umkämpften Rechtsgebieten, bei Unternehmermandanten, bei bundesweiter Akquise und in einer größeren Stadt immer angeraten.

M – Mandantenfokus: Den Mandanten und dessen Bedürfnisse in den Mittelpunkt des Handelns stellen.

N – Netzwerk: Je größer das Netzwerk eines Anwalts, desto größer seine Chance, neue Mandanten zu gewinnen. Zum Netzwerk einer Kanzlei sollten Veranstalter von Mandantenseminar, Vortrag oder Kongress gehören, Internet-Influencer sowie Verfasser und Vertreiber von Fachaufsätzen und -artikeln. Netzwerke können Sie jederzeit selbst gründen oder erweitern.

O – Online-Marketing: Wichtiges braucht wenig Worte: Die drei strategischen Online-Marketing Grundregeln lauten:
• Je schmaler das Portfolio, desto einfacher das Marketing.
• Je lokaler begrenzter die Akquise, desto breiter das Portfolio.
• Je breiter der Akquiseradius, desto schmaler das Portfolio.

P – Presseportale: Oft gefragte und manchmal perfekte Multiplikatoren anwaltlicher Leistungen. 80 % der Journalisten nutzen Pressemitteilungen als Recherchequelle. Breitflächiger verteilt, schneller im Internet gefunden und direkt vor die Füße weiterer Multiplikatoren gelegt; das macht die Vorteile von Presseportalen aus.

Q – Qualität: Hoher Anspruch an die juristische Arbeit und den Service am Mandanten.

R – Reputation: Reputation ist schwer zu bekommen, sehr schwer zu behalten – und sehr leicht zu verlieren. Arbeiten Sie konstant an Ihrem öffentlichen Image. Bitten Sie aktiv um Bewertungen durch Ihre Mandanten. Bieten Sie passenden, zufriedenen und lohnenden Mandanten immer analoge und digitale Information, vor allem nach dem Mandat (“Cross Selling”).

S – Spezialisierung: Anwälte wählen eine klare Ausrichtung auf Rechtsgebiete, die zur Identität der Kanzlei passen. Das Segmentieren von Mandanten nach Branche oder Rechtsgebiet erleichtert Ihr Kanzleimarketing. Sie teilen ihre Mandanten in A-, B- und C-Mandanten sowie nach ihrem „organischen Weiterempfehlungspotenzial“ ein; jeder Mandant ist – in diesem Sinne – unterschiedlich viel Wert.

T – Telefonservice: In der Kanzlei ist der Telefonempfang die Visitenkarte der Kanzleiund das Zentrum des Akquiseteams. Achten Sie auf ein engmaschiges, wiederholtes Training Ihrer Mitarbeiter. In kleineren Kanzlei ist die Assistentin oft „Kevin allein zu Haus“ und muss besonders eigenständig agieren dürfen.

U – USP: Was haben Sie, was andere nicht haben? Die “unique selling proposition” kann in unterschiedlichen Kategorien gebildet werden. Alleinstellungsmerkmale sind z.B. erfolgreich durch

• Geographie: „Die kleinste Wirtschaftskanzlei in Krefeld“
• Segmentbegrenzung: „Wir sind Spezialisten in Sachen Erwachsenenunterhalt“
• Branchen-Kombination: „Arbeits- und Sozialrecht – Fachanwälte im Rheinland“
• Internationalität: „Ihre russischen Rechtsvertreter im Ruhrgebiet“

V – Visibility: Sichtbarkeit im Netz ist heute eine eigene Währung. Das heißt: Schnelle Auffindbarkeit Ihrer Seite über Inhalte wird von Suchmaschinen belohnt. Ersetzen Sie in Ihrer Webseite alle SEO Maßnahmen durch KI SEO. Künstliche Intelligenz muss Ihre Webseite finden, zitieren UND als Link auswerfen. Testen Sie das mit wörtlich typischen Suchanfragen Ihrer Zielmandantschaft. Vergleichen Sie die ChatGPT Antwort mit dem, was Ihre Webseite bietet.

W – Weiterempfehlung: Weiterempfehlung durch den Mandanten bleibt die organisch effizienteste Kanzleiwerbung. Sie bildet und erhöht die Reputation der Kanzlei am Anwaltsmarkt. Mandanten, die durch Empfehlungen in die Kanzlei kommen, sind sog. Referenzkunden. Sie tragen die Reputation der Kanzlei weiter.

XXS – Kleine Kanzleien: Mehr als 75 % der juristischen Betriebe in Deutschland sind 2025 als Einzelkanzlei oder kleine Einheit organisiert (BRAK). Über die Hälfte (ca. 51 %) des Bruttoumsatzes fließt direkt in die Betriebskosten der Kanzlei (Miete, Personal, Technik). Einige Anwälte gründen hoch spezialisierte, schlagkräftige Miniteams mit Maxi-Reputation. Die anderen “gründen” Einzel- oder Kleinkanzleien, weil sie zunächst Erfahrungen sammeln und Geld sparen wollen.

Z – Zieldefinition: Sie ist die Grundlage aller erfolgreichen Akquise. Welche Mandanten wiill die Kanzlei? Diese Definition ist schwieriger als der ganze Weg zum Ziel: Echte Kanzleiziele sind extrem unbequem und gleichzeitig sehr sexy! Sie sind das Gegenteil von Wünschen. Sie sind konkret, messbar, persönlich erreichbar, positiv formuliert und zur Person passend, und alle Einwände sind vor dem ersten Schritt integriert.

 

Überblick:

 

 

Details:

ABC der Mandantenakquise

Hier kommen 26 Akquisetipps, geordnet nach dem Alphabet. Jeder Tipp führt zu einem Aufsatz.
Etwa 164.000 Anwälte sind 2026 in Deutschland zugelassen, um die 5500 in Österreich.

Da fragt man sich doch: Wie überlebt man diesen Konkurrenzdruck?

Antwort: Anders sein als andere – besser sein als gestern.

Assistentin

Hier erfahren Sie, was Ihre Assistentin leisten muss, wenn sie ihre Rolle im Akquiseteam gut ausfüllen soll.

I.  Rolle | Die Rolle der Anwaltsassistentin – eine Bestandsaufnahme
II. Telefonservice | Aufgaben der Assistentin
III. Kanzleiorganisation | Aufgaben der Assistentin
IV. Teamführung | Anwälte unterstützen ihre Assistentinnen

Beauty Contest

Aufsatz und Training werden behilflich sein, Ihre Kanzlei für Einladungen zu solchen Pitches zu qualifizieren und Ihre Chancen während eines solchen Auswahlverfahrens zu erhöhen.

I.  Definition | Was ist ein „Pitch“?
II. Steckbrief | Eckdaten in Kürze
III. Einladeliste | So werden auch Sie eingeladen
IV. Vorbereitung | Das können + müssen Sie vorher tun
V. Anforderung | Was die Präsentatoren bieten sollten
VI. Präsentationsteam | Wer agiert wie – in welcher Rolle?
VII. Auswahlkriterien | So gewinnen Sie den Pitch
VIII. Rhetorik | 10 sprachliche Tipps
IX. Fragen | Das wollen die Anfrager wissen
X. Misserfolg | Aus diesen Gründen scheitern Anwälte im Beauty Contest

Cross-Selling

Das produzierende Gewerbe verdreifacht seit vielen Jahren seine Umsätze durch Cross-Selling. Derzeitige Mandate auszuweiten ist dagegen bei Anwälten immer noch ein Stiefkind der Akquise.

I.  Definition | Was ist Cross-Selling?
II. Problem | Anwälte schöpfen 80% ihrer Cross-Selling Potenziale nicht aus
III. Lösung 1 | So funktioniert Cross-Selling in einer Anwaltskanzlei
IV. Lösung 2 | Die „drei K“ des Cross-Selling

Durchsetzung

Durchsetzung ist für Anwälte Pflicht, Lust und ökonomische Notwendigkeit zugleich.

I. Kult | Durchsetzungsstarke Anwälte sind Kult
II. Basics | Gesprächsführung für die Akquise 1
III. Feinheiten | Gesprächsführung für die Akquise 2
IV. Beispiel | Wie die „Werner Hupe GmbH“ Mandant wird – Akquise-Dialog

Ehemalige Mandanten zurück gewinnen

Dieser Aufsatz ist behilflich, ehemalige Mandanten, die Sie zurück gewinnen wollen, unabhängig von deren Wechselgrund wieder an Ihre Kanzlei zu binden:

I. Gründe | Wodurch wechseln Mandanten?
II. Zurückholen | Was tun, um ehemalige Mandanten erneut zu überzeugen?
III. Beispiel | Mandantenrückgewinnung am Telefon

Flexibilität

167.000 Anwälte kämpfen in Deutschland im Jahr 2020 um ihre Sichtbarkeit für den Mandanten. Punkten können sie, indem sie anders sind oder zumindest anders wirken als ihre Mitbewerber.

I. Das Konzept „Anders-Sein“
II. Das Konzept „Schneller-Sein“
III. Das Konzept „Strategie“
IV. Das Konzept „Sturheit“
V. Das Konzept „Eigeninitiative“
VI. Das Konzept „Spontaneität“
VII. Das Konzept „Innovation“
VIII. Das Konzept „Inspiration“

Gerichtliche Auftritte

Wie bei allen Machtspielen sind auch im Gerichtssaal manche Hauptrollen verdeckt, andere treten offen hervor. Richter sind Zeremonienmeister und halten prozessuale Zügel. Sie spielen unbestritten die formellen Hauptrollen.

I. Rollenunklarheit | Anwälte schwächen sich selbst
II. Die Richter-Rolle | Wodurch Sie Richter überzeugen
III. Taktik | Einige taktische Tipps zur Zeugenvernehmung
IV. Rhetorik | Einige rhetorische Tipps zur Zeugenvernehmung

Honorarinformation

In Akquisegesprächen ist die Honorarinformation die Sollbruchstelle! Dabei ist jeglicher Eindruck von Furcht oder Defensive kontraproduktiv.

I. Angst | Anwälte informieren ungern über ihr Honorar
II. Image | Marktimage durch offensive Preisgestaltung
III. Selbstwert | Was Sie im Kopf haben, können Sie auch im Leben haben
IV. Rhetorik | Effiziente Tipps für die Honorarinformationen
V. Rentabilität | Die Zehn Gebote für Rentabilität in Ihrer Kanzlei

In-house Veranstaltungen

Mandanten-Veranstaltungen dienen der Akquisition, gehören zu den A-Aufgaben eines Anwalts und zu den teuersten aller Akquisemethoden.

I. Bestandsaufname | Was sind in-house Veranstaltungen?
II. Vom Euro-Grab zur Investition | Wie Sie Ihre Mandanten-Events für die Akquise nutzen
III. Vom Total-Tabu zur Lieblingslösung | Acht Akquise-Tipps für Ihre Mandantenevents
IV. Von der Beliebigkeit zur Organisationsfreude | Ihre „Eventarchitektur“ in 15 Schritten
V. Von Langeweile zu Lernlust | Methodik und Didaktik Ihrer Mandantenseminare

Journalisten

Dieser Aufsatz wird behilflich sein, in drei Abschnitten die Begegnungen zwischen Anwälten und Journalisten so zu optimieren, dass außer den beiden auch noch die Leser und die Mandanten profitieren:

I. Duo | Journalisten und Anwälte – eine unheilige Allianz?
II. Wesen | Der Journalist – das unbekannte Wesen?
III. Multiplikatoren | Journalisten sind Multiplikatoren. Sprechen Sie sie aktiv an!

Kanzleimarketing

Kanzleimarketing ist ist die natürliche Folge aus einer Kanzleistrategie. Es steht und fällt mit dem unbedingten Willen aller Handelnden, ein gemeinsam definiertes Kanzleizel wirklich zu erreichen.

I. Strategie | Markt kennen und Zielmandanten segmentieren
II. Überblick | Was braucht Kanzleimarketing?
III. Organisation |Viele Köche verderben den Brei!
IV. Umsetzung | Tote Pferde tragen nicht!
V. Kanzleigründer | Marktpositionierung von Anfang an
VI. Mitbewerb | Finden Sie Ihr Alleinstellungsmerkmal!
VII. Mandanten-Wert | Peilen Sie A-Mandanten an!
VIII. Nachhaltigkeit | Begeistern Sie Ihre Mandanten!
IX. Kommunikation | Allein die Wirkung zählt!
X. Synergien | Gutes internes Marketing = gutes externes Marketing!

Legal Tech

Zahlreiche StartUps mischen mit technologiebasierten Geschäftsmodellen den Anwaltsmarkt auf.

I. Definition | Was ist „Legal Tech“?
II. Überblick | Neue technologiebasierte Geschäftsmodelle
III. Standardisierung | Teilautomatisierung der Anwaltsleistung
IV. Legal Tech | 20 Beispiele für StartUps am deutschen Markt
V. Interview mit Prof. Leo Staub, Universität St. Gallen: „Legal Tech verändert Kanzleistrukturen“ / Fragen von Johanna Busmann
VI. Festpreisprodukte | Festpreis-Beratungsangebote deutschsprachiger Anwälte

Mandantengespräche

Ein Mandantengespräch ist eine Inszenierung, bei der ein Profi mit einem Nicht-Profi über die juristische Lösung eines in aller Regel nicht als juristisch empfundenen Problems spricht.

I. Aufgabe | Was ist die Aufgabe von Anwälten im Mandantengespräch?
II. Struktur | Struktur von Mandantengesprächen
III. Todsünden | Rhetorische Todsünden im Mandantengespräch
IV. Mandantentypen | Nutzen Sie die Wahrnehmungssysteme Ihrer Mandanten

Netzwerke

Einzelanwälte und kleine Kanzleien werden zusammen mit anderen Kanzleien, die sich in flexiblen Netzwerken organisieren und fallbezogen zeitlich begrenzte Kooperationen suchen, erfolgreich akquirieren.

I. Definition | Was sind Netzwerke?
II. Einwände | Vetternwirtschaft, Mafia und Schwachstellen-Bashing
III. Netzwerke | Kanzleimarketing durch Multiplikatoren intensivieren
IV. Arten | Sag mir, wo du Mitglied bist; dann kenne ich dein Ziel

Online-Akquise

„Akquiriert wird dort, wo sich der zukünftige Mandant aufhält“ ist der Leitspruch erfolgreicher Anwälte. Er führt direkt zur Online-Akquise:

I. Überblick | Das Internet verändert die Kanzleikultur
II. Webseite | Aktive Akquise durch die Kanzlei-Homepage
III. Social Media | Mandantenakquise im Social Web(Gastbeitrag Felix Beilharz )
IV. SEO| Acht Denkanstöße zur Suchmaschinenoptimierung
V. Multiplikatoren | Marketing durch Verzeichnisse und Portale
VI. Werbung | Marketing durch bezahlte Tools wie Adwords
VII.Technik | Ladezeiten, Responsiveness, Server, Redirection, Google analytics, links, Domainnamen
VIII. Check-up | Ihre Kontroll-Fragen zur Online Akquise

Ergänzung: Meine Aufsätze zur Online Akquise:

© Achtung! Copyright!

Zum Aufsatz: AdWords
Zum Aufsatz: Kanzlei-Webseite
Zum Aufsatz: Legal Tech
Zum Aufsatz: Online-Portale
Zum Aufsatz: Online-Reputation
Zum Aufsatz: SEO

Public Relations

Eine Kanzlei ohne Medienarbeit riskiert, dass über ihre Kompetenzen nicht oder nicht positiv außerhalb des Hauses geredet wird.

I. Einordnung | PR als Teil des Kanzleimarketings
II. Öffentlichkeit | Eine Kanzlei ohne PR ist wie ein Klavier ohne Tasten
III. Pressemitteilungen | Wie Sie Multiplikatoren versorgen
IV. Sprache | Lesertauglich schreiben und sprechen!
V. Journalisten | Allergien, Allianzen und Anregendes
VI. Dialog | Kanzlei-Marketing durch Pressekonferenzen und Interviews
VII. Litigation-PR | Öffentlicher Druck kann das Recht lenken

Qualität

Wessen Qualitätskriterien soll die anwaltliche Leistung erfüllen? Und wie geht das? Und: Wie steht es mit der Akquise-Qualität in Ihrer Kanzlei?

I. Qualität | Eine Frage der Wahrnehmung
II. Bedarf | Qualität liefern heißt: Bedarf erkennen und decken
III. Empfehlungen | Wie Sie Weiterempfehlungsquoten steigern – Neun Tipps
IV. Checkliste | 120 Fragen zur Akquisequalität Ihrer Kanzlei

Reputation

Dieser Aufsatz ist behilflich, die persönliche Reputation eines Anwalts von Beginn seiner Karriere an aufzubauen.

I. Definition | Was ist Reputation?
II. Persönliche Reputation |– eine Bauanleitung für Anfänger in zwölf Schritten
III. Kanzleireputation | Reputation verbreitern für Fortgeschrittene
IV. Kanzleikultur | Reputation nach außen durch Kanzleikultur nach innen
V. Reputationsschutz | Monitoring & more

Small Talk

Small Talk ist, kommunikationstechnisch gesehen, der Gegenentwurf zur Juristenausbildung: Er verbreitert jedes Thema und vertieft keins.

I. Bestandsaufnahme | Funktion von Small Talk
II. Blitztraining | Small Talk in zehn kleinen Lektionen
III. Beispiel: | „Das weiße Bild mit weißen Streifen“ – Ein Anwalt gewinnt Interessenten durch Small Talk
III. Business-Knigge | Benimmrituale erleichtert Ihre Akquise

Telefonakquise

Hass und Liebe zu dieser Akquisemethode liegen ebenso eng beieinander wie ihr nachgewiesener Erfolg und ihr nachgewiesener Misserfolg.

I. Zweifel | Drei gute Motivationen, Telefonakquise für immer zu unterlassen
II. Ermutigung | Zehn gute Motivationen, mit Telefonakquise sofort zu beginnen
III. Telefonate | Die sieben Phasen der Telefonakquise
IV. Beispiele | Drei erfolgreiche Akquisetelefonate

Umgang mit Mandanten

Anwälte blockieren ihre Akquise oft selbsttätig dadurch, dass sie „schwierigen“ Menschen zu viel Macht geben.

I. Basis | So entstehen Schwierigkeiten mit Mandanten
II. Philosophie | So gelingt die Lösung durch Umdenken
III. Prophylaxe | So vermeiden Sie schwierige Mandanten
IV. Lupe | Sechs schwierige Mandantentypen
V. Attacken | Wie Anwälte Killerphrasen und Widerstände nutzen, statt sie zu fürchten
VI. Einwände | Ein Nein ist eine Aufforderung zum Tanz!
VII. Beschwerden | Wie Anwälte Beschwerden zu Mandaten machen

Vorträge

Etwa 80% der aktiv akquirierenden Anwälte jeder Kanzleigröße geben an, Vorträge zu Akquisezwecken zu halten. Das ist kein Zufall!

I. Akquiseziel | Vorträge und ihre Rolle im Wettbewerb
II. Vorbereitung | Vorsicht! Vorträge sind aufwändig
III. Vortragstechnik | Vier Tipps für bessere Vorträge
IV. Begeisterung | Dialogisieren Sie den Monolog!
V. Visualisierungen | Ein Bild sagt mehr als tausend Worte!
VI. Führung | Die Rolle des „informellen Führers“ im Vortrag
VII. Präsentationstypen | Den eigenen Präsentationstypus erkennen und nutzen
VIII. Akquise | Aktive Akquise beginnt nach dem Vortrag

Werbemaßnahmen

Wirksame Werbemittel sind in Kanzleien selten. Den Grund zeigt der Aufsatz.

I. Definition | Was ist Werbung?
II. Fehler | Sieben anwaltliche Lieblingsfehler und ihre Lösung

XXS – Kleine Kanzleien ganz groß

89 % aller Kanzleien in Deutschland hatten im Jahr 2011 weniger als fünf Anwälte, im Jahr 2008 gaben in einer Befragung 55 % von mehr als 6.000 Anwälten an, als Einzelanwalt zu arbeiten.

I. Definition | Der Allrounder und seine historische Begründung
II. Vorteile | Kleine Kanzleien haben große Vorteile
III. Nutzen | Wer die Qual hat, muss sich die Wahl schaffen
IV. Chancen | Auf den Zufall bauen ist dumm – den Zufall nutzen ist schlau
V. Nischen | Eine Nische finden ist Gold wert

Yes, I can

„Wer andere führen will, muss sich selber führen.“ Das ist eine der komplexen Binsenweisheiten jener geheimnisumwitterten Top-Disziplin „Selbstmanagement“:

I. Definition | Was ist Coaching?
II. Selbstmanagement | Steuern Sie sich selbst, bevor’s ein andrer tut – Ein Selbstmanagement Kurs in zehn Lektionen
III. Rollen | Die Rollen eines Anwalts – und wie Sie sie kongruent besetzen
IV. Kanzleicoaching | Die Exzellenz-Initiative in einer mittelständischen Kanzlei

Zieldefinition

Dieser Aufsatz wird in fünf Abschnitten behilflich sein, persönliche Ziele zu definieren, Kanzleiziele festzulegen und diese umzusetzen.

I. Appetizer | Was bewirken Ziele für ihren Inhaber?
II. Wünsche oder Ziele? | Ein Ziel ist das Gegenteil eines Wunsches
III. Kleine Ziele | Persönliche Ziele
IV. Große Ziele | Unternehmensziele

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Johanna Busmann, Hamburg
30 Jahre Anwaltstraining, Strategieberatung und Kanzleicoaching

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